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Schnief....

Sooo jetzt ist’s soweit…..

….jetzt heißt es Abschied nehmen von den Schafen, Kiwivögeln, Mala, Gulliver, unseren Kiwieltern und all den schönen Dingen die es hier in Neuseeland so gibt. Ein ganzes Jahr ist jetzt vorbei. Wir freuen uns zwar riesig auf euch alle, aber natürlich fällt es uns auch voll schwer das hier alles hinter uns zu lassen.
Das letzte Mal waren wir ja noch in New Plymouth und von da aus sind wir am 1. Sept. erst einmal für 2 Tage nach Hamilton zu Bev und Brian gefahren. Die haben sich riesig gefreut, uns nach über einem Monat, wieder zu sehen und wir hatten uns auch echt viel zu erzählen. Außerdem gaben uns Bev und Brian hier in Hamilton eine Art zweites Zuhause und sie sind uns auch echt ans Herz gewachsen.
Aber jetzt noch mal zurück zum Anfang…..wir waren also 2 Tage bei Bev und Brian und sind dann aufgebrochen um das Northland zu erkunden ( Northland ist nördlich von Auckland oder einfach nur der obere Zipfel von Neuseeland).
Wir hatten 6 Tage Zeit, weil wir am 8. Sept. Mala in Auckland am Flughafen abholen mussten, also sind wir von Hamilton aus gleich bis zur Bay of Islands. Ungefähr 6 Stunden Fahrzeit. Aber dafür hat es sich auch gelohnt so lange in Auto zu sitzen. Einfach nur traumhaft…..die Strände, das Meer einfach alles und der berühmte Kiwi, also der Vogel, lebt dort auch. Kein Wunder, wenn’s da so schön ist.
Hier, in Pahia, haben wir dann auch auf einem echt schnuckligen Campingplatz, direkt am Meeresufer, übernachtet. Seit langem mal wieder im Gulli und es war echt angenehm …… also temperaturtechnisch.
Am nächsten Tag gings weiter Richtung Norden………..zum 90 Mile Beach (eigentlich sind es keine 90 Meilen. Es sind glaub 90 Kilometer . Aber 90 Mile hört sich irgendwie auch besser an). Das coole an diesem Beach ist…..man kann die ganzen 90km auf dem Strand fahren, bis hoch zum Cape Reinga. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir sind zwar nur ca. 35km auf dem 90 Mile Beach gefahren, aber das war einfach nur atemberaubend. Man fährt auf Sand mit etwa 90km/h und wenn man nach links schaut hat man das Meer mit seinen riesigen Wellen und auf der anderen Seite die superschönen Sanddünen. Sowas von cool. Das war echt ein Erlebnis.
Später am selben Tag haben wir uns dann entschlossen, doch noch bis hoch ans Cape Reinga zu fahren, weil voll schönes Wetter war. Cape Reinga ist nicht ganz der nördlichste Punkt von NZ, aber fast. Hier kommt man mit dem Auto bzw. zu Fuß auch besser hin. Das Interessante an Cape Reinga ist, dass hier der Pacific und die Tasman Sea aufeinandertreffen. Und wenn die See ruhig ist, also wenig Wind ist, sieht man dort eine richtige Linie die den Pacific und die Tasman Sea trennt. Leider war bei uns die Tasman Sea zu stürmisch und wir konnten die Linie nicht sehen, aber der Leuchtturm und die Aussicht haben das alles wett gemacht. Nach einer Weile wurde es uns da aber auch etwas zu windig und wir haben uns wieder zurück in Richtung Süden gemacht.
Bis Auckland haben wir 2 Tage gebraucht und dort dann auf Mala gewartet.
Am 8. Sept. um 11.45 Uhr konnten wir sie dann endlich in die Arme schließen und es flossen auch ein paar Freudentränen.
Mala hatte auch keine Ahnung wo wir als erstes hinfahren. Mitja hatte nämlich extra für mein Geburtstag ein Beachhouse in Whangamata gebucht. Das war direkt am Strand…..so toll. Der einzige Haken …nicht so tolles Wetter und ein paar Kakerlaken, aber wir haben es uns nicht vermiesen lassen. An meinem Geburtstag haben wir erst mal schön gefrühstückt und gleichzeitig Geschenke ausgepackt. Boa so tolle Geschenke….von meiner Family und Mitja’s Family hab ich einen voll schönen Koffer bekommen, von Mala einen Shaun (das ist ein Kuscheltierschaf mit schwarzem Kopf und schwarzen Füßen…..kommt manchmal auch bei Sendung mit der Maus “Shaun das Schaf&rdquo und von Mitja……so toll….die Beatles Collection (alle Alben auf Records/Platten) so geil. Hab mich riesig gefreut. Vor Allem weil ich Vinyl Platten liebe und natürlich die Beatles. Jetzt muss ich das nur noch heile nach Hause bringen.
Nach 4 Tagen Beachhouse, sind wir weiter nach Tauranga/ Mt. Maunganui und haben uns dort für 4 Tage auf einem Campingplatz direkt am Meer einquartiert. Hier haben wir auch alles für Mala organisiert. Steuernummer, Bankaccount, Autoversicherung und Auto auf Mala umschreiben lassen. Ja…. jetzt gehört Gulli nicht mehr uns…schnief.
Aber weil es in Tauranga auch nicht so toll Wetter war, sind wir noch nach Raglan, weil Mitja eigentlich noch surfen wollte, aber dann doch nicht ins Wasser ist, weil es echt ganz schön heftige Wellen hatte. Deswegen sind wir jetzt wieder in Hamilton bei unseren Kiwieltern. Unsere letzte Haltestelle vor Auckland Flughafen. Bei Bev und Brian können wir noch mal alles waschen und einfach noch eine schöne Zeit mit den beiden haben. Wir haben denen auch eine Webcam gekauft, damit sie immer mit uns skypen können, wenn wir wieder zu Hause sind. So …… das war er jetzt …..der letzte Bericht von der Grünen Insel…wir realisieren das irgendwie noch gar nicht, dass unsere Zeit hier in NZ jetzt vorbei ist. Aber das kommt sicher erst nach ein paar Wochen. Jedoch können wir es auch gar nicht mehr abwarten euch in die Arme zu schließen.
Wir versuchen in LA noch mal einen Bericht online zu stellen. Fotos gibt’s diesmal leider keine…weils Internet zu langsam zum hochladen war. Aber bald könnt ihr ja alle Fotos anschauen. Haben schon eine super tolle Fotoshow für euch vorbereitet.
Wir drücken euch und das letzte Mal ein neuseeländisches “sweet as”.

Mitja & Vreni

@ Sepp: Hey Kleiner jetzt hast de’s bald geschaft. Nur noch 2 Wochen.
 
@ Jasi: Schatzi….Bald. MDM

@ Eltern: Bereitet euch schon mal wieder auf ein Leben bzw. Wohnen mit euren Kindern vor.

@ Bei & Brian: Thanks Guys for everything. We will miss you so mich. Hope to see you at out place in Germany someday.

2 Kommentare 21.9.10 07:52, kommentieren

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Schnief....

Sooo jetzt ist’s soweit….. ….jetzt heißt es Abschied nehmen von den Schafen, Kiwivögeln, Mala, Gulliver, unseren Kiwieltern und all den schönen Dingen die es hier in Neuseeland so gibt. Ein ganzes Jahr ist jetzt vorbei. Wir freuen uns zwar riesig auf euch alle, aber natürlich fällt es uns auch voll schwer das hier alles hinter uns zu lassen. Das letzte Mal waren wir ja noch in New Plymouth und von da aus sind wir am 1. Sept. erst einmal für 2 Tage nach Hamilton zu Bev und Brian gefahren. Die haben sich riesig gefreut, uns nach über einem Monat, wieder zu sehen und wir hatten uns auch echt viel zu erzählen. Außerdem gaben uns Bev und Brian hier in Hamilton eine Art zweites Zuhause und sie sind uns auch echt ans Herz gewachsen. Aber jetzt noch mal zurück zum Anfang…..wir waren also 2 Tage bei Bev und Brian und sind dann aufgebrochen um das Northland zu erkunden ( Northland ist nördlich von Auckland oder einfach nur der obere Zipfel von Neuseeland). Wir hatten 6 Tage Zeit, weil wir am 8. Sept. Mala in Auckland am Flughafen abholen mussten, also sind wir von Hamilton aus gleich bis zur Bay of Islands. Ungefähr 6 Stunden Fahrzeit. Aber dafür hat es sich auch gelohnt so lange in Auto zu sitzen. Einfach nur traumhaft…..die Strände, das Meer einfach alles und der berühmte Kiwi, also der Vogel, lebt dort auch. Kein Wunder, wenn’s da so schön ist. Hier, in Pahia, haben wir dann auch auf einem echt schnuckligen Campingplatz, direkt am Meeresufer, übernachtet. Seit langem mal wieder im Gulli und es war echt angenehm …… also temperaturtechnisch. Am nächsten Tag gings weiter Richtung Norden………..zum 90 Mile Beach (eigentlich sind es keine 90 Meilen. Es sind glaub 90 Kilometer . Aber 90 Mile hört sich irgendwie auch besser an). Das coole an diesem Beach ist…..man kann die ganzen 90km auf dem Strand fahren, bis hoch zum Cape Reinga. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir sind zwar nur ca. 35km auf dem 90 Mile Beach gefahren, aber das war einfach nur atemberaubend. Man fährt auf Sand mit etwa 90km/h und wenn man nach links schaut hat man das Meer mit seinen riesigen Wellen und auf der anderen Seite die superschönen Sanddünen. Sowas von cool. Das war echt ein Erlebnis. Später am selben Tag haben wir uns dann entschlossen, doch noch bis hoch ans Cape Reinga zu fahren, weil voll schönes Wetter war. Cape Reinga ist nicht ganz der nördlichste Punkt von NZ, aber fast. Hier kommt man mit dem Auto bzw. zu Fuß auch besser hin. Das Interessante an Cape Reinga ist, dass hier der Pacific und die Tasman Sea aufeinandertreffen. Und wenn die See ruhig ist, also wenig Wind ist, sieht man dort eine richtige Linie die den Pacific und die Tasman Sea trennt. Leider war bei uns die Tasman Sea zu stürmisch und wir konnten die Linie nicht sehen, aber der Leuchtturm und die Aussicht haben das alles wett gemacht. Nach einer Weile wurde es uns da aber auch etwas zu windig und wir haben uns wieder zurück in Richtung Süden gemacht. Bis Auckland haben wir 2 Tage gebraucht und dort dann auf Mala gewartet. Am 8. Sept. um 11.45 Uhr konnten wir sie dann endlich in die Arme schließen und es flossen auch ein paar Freudentränen. Mala hatte auch keine Ahnung wo wir als erstes hinfahren. Mitja hatte nämlich extra für mein Geburtstag ein Beachhouse in Whangamata gebucht. Das war direkt am Strand…..so toll. Der einzige Haken …nicht so tolles Wetter und ein paar Kakerlaken, aber wir haben es uns nicht vermiesen lassen. An meinem Geburtstag haben wir erst mal schön gefrühstückt und gleichzeitig Geschenke ausgepackt. Boa so tolle Geschenke….von meiner Family und Mitja’s Family hab ich einen voll schönen Koffer bekommen, von Mala einen Shaun (das ist ein Kuscheltierschaf mit schwarzem Kopf und schwarzen Füßen…..kommt manchmal auch bei Sendung mit der Maus “Shaun das Schaf&rdquo und von Mitja……so toll….die Beatles Collection (alle Alben auf Records/Platten) so geil. Hab mich riesig gefreut. Vor Allem weil ich Vinyl Platten liebe und natürlich die Beatles. Jetzt muss ich das nur noch heile nach Hause bringen. Nach 4 Tagen Beachhouse, sind wir weiter nach Tauranga/ Mt. Maunganui und haben uns dort für 4 Tage auf einem Campingplatz direkt am Meer einquartiert. Hier haben wir auch alles für Mala organisiert. Steuernummer, Bankaccount, Autoversicherung und Auto auf Mala umschreiben lassen. Ja…. jetzt gehört Gulli nicht mehr uns…schnief. Aber weil es in Tauranga auch nicht so toll Wetter war, sind wir noch nach Raglan, weil Mitja eigentlich noch surfen wollte, aber dann doch nicht ins Wasser ist, weil es echt ganz schön heftige Wellen hatte. Deswegen sind wir jetzt wieder in Hamilton bei unseren Kiwieltern. Unsere letzte Haltestelle vor Auckland Flughafen. Bei Bev und Brian können wir noch mal alles waschen und einfach noch eine schöne Zeit mit den beiden haben. Wir haben denen auch eine Webcam gekauft, damit sie immer mit uns skypen können, wenn wir wieder zu Hause sind. So …… das war er jetzt …..der letzte Bericht von der Grünen Insel…wir realisieren das irgendwie noch gar nicht, dass unsere Zeit hier in NZ jetzt vorbei ist. Aber das kommt sicher erst nach ein paar Wochen. Jedoch können wir es auch gar nicht mehr abwarten euch in die Arme zu schließen. Wir versuchen in LA noch mal einen Bericht online zu stellen. Fotos gibt’s diesmal leider keine…weils Internet zu langsam zum hochladen war. Aber bald könnt ihr ja alle Fotos anschauen. Haben schon eine super tolle Fotoshow für euch vorbereitet. Wir drücken euch und das letzte Mal ein neuseeländisches “sweet as”. Mitja & Vreni @ Sepp: Hey Kleiner jetzt hast de’s bald geschaft. Nur noch 2 Wochen. @ Jasi: Schatzi….Bald. MDM @ Eltern: Bereitet euch schon mal wieder auf ein Leben bzw. Wohnen mit euren Kindern vor. @ Bei & Brian: Thanks Guys for everything. We will miss you so mich. Hope to see you at out place in Germany someday.

21.9.10 07:51, kommentieren

Ein Lebenszeichen!!!

Hey ihr Lieben. Hat dieses Mal wieder länger gedauert, bis es Neuigkeiten aus dem Land der Kiwis für euch gibt. Aber im Moment passiert auch nicht sehr viel.
Den kompletten Juli waren wir noch bei unseren Kiwieltern Bev & Brian und haben uns fleißig nach Arbeit umgeschaut, weil sich die vom Kiwipackhouse gar nicht mehr gemeldet hatten. Und wer hätte das gedacht…….als wir eigentlich überhaupt keinen Bock mehr hatten, uns nach einem Job umzusehen, haben wir doch noch was gefunden.
Einen Job, in New Plymouth (am Mt. Taranaki), indem wir für eine Familie Housework ( Hausarbeit) und Gardening (Gartenarbeit) machen und wir dürfen dafür umsonst Essen, Trinken und Schlafen. Was heißt, wir geben schon kein Geld aus. Und das Beste……wir müssen gerade mal 3 Stunden am Tag arbeiten. Das ist ja fast gar nichts.
Die Kiwifamily ist auch total lieb….Leonie, Nathaniel und die Kinder Theo (10) und Sienna (6). Die Kinder sind total lieb und echt gut zu haben.
Einen Kater gibt’s auch noch. Donald heißt der und Leonie hat schon gemeint, dass der seit wir da sind, viel relaxter ist. Naja kein Wunder…bekommt ja auch immer genügend Streicheleinheiten von Mitja und mir.
Dadurch, dass die Familie fast frisch in das Haus gezogen ist, gibt es Einiges zu tun in Garten und Haus und Dank Mitja und mir, sieht man, wie wir finden auch schon einige Veränderungen.
Ansonsten ist Mitja noch fleißig am surfen (New Plymouth liegt am Surfhighway), weil lange ist es ja nicht mehr und wir müssen uns von Neuseeland und seinen wunderschönen Stränden verabschieden.
Wir sind jetzt noch den ganzen August (bis 31. Aug.) in New Plymouth, danach werden wir noch für eine Woche hoch ins Northland fahren und dann dürfen wir schon unsere liebe Freundin Mala am Flughafen abholen (die kauft uns auch Gulli ab). Da freuen wir uns riesig drauf. Und einen Tag nach Malas Ankunft in Neuseeland, ist dann auch noch mein Geburtstag und Mitja hat gesagt, er hat voll die tolle Überraschung. Aber das schreiben wir euch dann im nächsten Bericht, was die Überraschung war.
Wahrscheinlich gibt es nach diesem Bericht hier noch einen letzten aus Neuseeland und einen allerletzten aus LA.
Wir freuen uns schon so auf euch alle. Ein Jahr ist jetzt dann echt vorbei. Das ging echt rasend schnell. Aber wir genießen natürlich auch noch die Tage mit Mala zusammen und am 20. Sept. geht es ja auch noch nach Los Angeles für 11 Tage und dann habt ihr uns wieder .
Wir drücken euch alle und das nächste Mal gibt es wieder etwas mehr zu lesen.

 

Mitja & Verena

 

 

 

6 Kommentare 22.8.10 07:35, kommentieren

Oh mannn Winter im Juli

Bei uns bricht so langsam der Winter aus.......brrrrrrr und bei euch ist es richtig heiss, haben wir gehoert. 37 Grad, da sind wir schon ein bisschen neidisch. Aber wir hatten unseren Sommer ja schon.

Eigentlich ist seit dem letzten Mal nicht so viel passiert. Wir haben noch bis Anfang Juni im Packhouse gearbeitet. Dann war die Saison vorbei. Was irgendwie auch gut so ist, weil nach einer bestimmten Zeit, kann man irgendwann keine Kiwis mehr sehen. Wir haben uns zwar auch fuer's Repacking eingeschrieben, aber bisher kam noch kein Anruf, dass sie uns brauchen. Fuer alle die wissen wollen was Repack ist: Die fertigverpackten Paletten mit Kiwis, die fuer längere Zeit im Kuehlhaus standen, werden nochmal alle gecheckt. Jede einzelne Kiwi. Spannend was? Waer aber trotzdem cool, wenn sie uns fuers Repacking noch anrufen wuerden. Naja hoffen und warten. Wir haben uns aber auch schon nach Arbeit umgeschaut, aber hatten bisher leider noch kein Glueck.

Naja egal. wir geniessen es trotzdem. Im Moment wohnen wir gerade bei unseren "Kiwieltern" Bev und Brian.  Das sind die 2 aus dem Packhouse. Die wohnen in Hamilton in einem schnuckeligen Haeuschen mit Garten (der Garten grenzt an ein Wildtiergehege). Die haben uns angeboten bei denen zu wohnen (natuerlich zahlen wir denen auch bisschen was). Voll lieb oder? Ausser uns 2 wohnen da auch noch 2 aus Chile, Franzisca und Gonzalo, auch aus dem Packhouse. Ist voll lustig mal so andere Lebensstile zu sehen oder was die so kochen. Auch voll lecker was die so essen. Aber an unsere schwaebische Kost kommen die nicht ran. Wir haben mal Rindsrouladen mit Blaukraut und Spaetzle gemacht. Mmmmhhhh das war lecker und denen hats auch voll geschmeckt. Uebrigens hab ich (Verena) auch voll das Kochen entdeckt. Das macht mir voll Spass. Ich bekoch euch dann mal, wenn ich wieder im Laendle bin.

Ansonsten sitzen wir oft einfach zusammen im Wohnzimmer vorm (offenen) Kanmin (total geil und schoen) lachen oder schauen Filme an. Hoert sich langweilig an, aber ist eigentlich ganz lustig.

Ach ja unser Statement zur WM. Schlaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaand. Wir sind natuerlich immer voll dabei. Und das zu echt unmenschlichen Zeiten. Morgens um 2 oder 6:30 oder nachts 11:30. Aber wir haben noch kein Spiel verpasst. Sind immer voll aufm Laufenden. Hab sogar mein Deutschlandtrikot dabei. Unser Glueck ist, dass Bev und Brian SKY haben. Deswegen koennen wir naemlich alle Spiele anschauen. Und auch gegen Spanien werden wir wieder dabei sein und die Daumen druecken. Wird schwer aber machbar.

Ein Weiterer Sportpunkt den wir fast vergessen haben. Wir waren am 26.06. bei einem All Blacks Spiel. All Blacks vs. Wales. All Blacks haben gewonnen. War echt cool. Vor Allem der HAKA. Wir waren live dabei. Ist schon cool, wenn die den Haka vor dem Spiel machen. Wir koennen euch dann das Video zeigen. Haben alles auf Kamera (also den HAKA)

So jetzt faellt uns glaub nix mehr ein. Wie schon gesagt ist diesmal nicht viel, aber wenigstens mal wieder etwas Neues.

Und nun eure Fotos, auf die ihr immer wartet. (vielleicht findet ihr den Fehler in einem Bild).

Nicht mehr lang und ihr habt uns wieder. In 3 Monaten genau. Am 02. Oktober um 16 Uhr. Sind mal gespannt wer da alles kommt.

Druecken euch ganz fest.

Bye bye Mitja & Verena

@Bruder (Verena): Hey Flo hatte den All Blacks Trikot beim All Blacksmatch an. Ich hoffe das war OK. Immerhin war dein Trickot dann schon mal live dabei.

@Jasi & Judith & Margit: Vermiss euch Schatzis. Aber nimmer lang.

@ Papa (Verena): Ich kann echt gut kochen. Mach dir bald Konkurrenz

@ Maggi: Danke fuer die tollen Fotos.

 

 

 

 

6 Kommentare 1.7.10 10:01, kommentieren

Endlich ist er da !!!!!!!!!!!

Shame on us, dass wir euch so lange warten haben lassen. Aber es gibt einen Grund dafür. Wir haben jetzt endlich Arbeit gefunden. In einem Kiwipackhouse dürfen wir 6 Tage die Woche, jeweils 12 h am Tag, Kiwis in Kisten packen. Also so ne Art Fließbandarbeit. Voll eintönig, aber wenigstens werden wir hier stündlich bezahlt und nicht wie auf den Weinfeldern. Eigentlich macht das auch voll Spass, ist nur voll anstrengend für die Beine und Füße, so lange zu stehen. Weil man bewegt sich halt kaum. Aber naja, wie gesagt, sind froh, dass wir jetzt endlich was zum Arbeiten gefunden haben. Wir müssen doch noch Geld für LA ansparen.

Aber  was vor der ganzen Kiwipackhousegeschichte noch alles passiert ist, wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Der letze Bericht war ja noch auf der Südinsel. „Mannomann das ist ja echt schon ewig her.“ Aber na gut……los geht’s.

2 Tage nach dem letzten Bericht, hieß es dann „bye bye Südinsel“. Das war vielleicht ein komisches Gefühl, weil wir wussten, dass wir ja nicht mehr zurück auf die Südinsel gehen. Immerhin hat da ja alles angefangen und uns gefällt es da auch am Besten (haben wir jetzt herausgefunden). Aber nichts desto trotz, haben wir uns auch auf die Nordinsel gefreut. Wieder mal was Neues, weil auf der Südinsel haben wir echt schon fast alles gesehen. Also kamen wir dann nach einer 3-stündigen Schifffahrt in Wellington an (Hauptstadt). Das war dann mal eine richtige Stadt, also mit Hochhäusern, viel Verkehr usw. einfach anders als auf der Südinsel. Und wir hatten sogar voll schönes Wetter (nicht so windig wie man Wellington kennt (man nennt es auch „Windy Welly“).

Dort waren wir eigentlich nur 2 Tage. Einen  Tag sind wir ins Te Papa (größtes Museum in NZ), ein echt gigantisches Museum und am nächsten Tag sind wir dann weiter Richtung Napier. In Napier waren wir auch nur einen Tag, weil wir hatten ja nicht mehr so viel Zeit, weil Jasi und Philipp (die immer noch da waren) am 17. März wieder zurückfliegen mussten. Deswegen die Eile. Von Napier gings weiter nach Taupo bzw. Lake Taupo (größter See NZ). Hier haben wir uns auch entschlossen, den Tongariro Crossing zu machen. Das ist einer der Great Walks (Wanderung). Der ist 19,4km lang und hat uns 6 ½ h gebraucht. Hätte ich (Verena) gewusst, was auf mich zu kommt, wär ich den glaub nicht gelaufen. Wir sind bis auf 1900 Höhenmeter hoch, an Vulkanen vorbei und durch Vulkankrater. Für alle Herr der Ringe Fans: Das ist da, wo der Schicksalsberg und Mordor ist. Im nachhinein bin ich aber trotzdem froh, dass ich mitgelaufen bin, weil man hat echt einen wunderschönen Ausblick von da oben und bei uns hat sogar noch das Wetter mitgespielt. Ja ein bisschen Stolz ist da auch dabei.

Am Abend, nach einem erfrischendem Bad im Lake Taupo, waren wir dann dementsprechend fertig, sind aber trotzdem noch weiter nach Rotorua (liegt nördlich von Taupo). Da stinkts vielleicht. Das kommt von den geothermischen „Schlammbecken“, von denen es da ganz viele gibt. Der ganze Ort stinkt nach faulen Eiern (Schwefel). Stellt euch einfach einen Wirlpool in einem Park vor, in dem braune Schlonze blubbert. So sieht das dann aus. Und weil es da so stinkt, sind wir am nächsten Tag gleich weiter nach Tauranga und Mt. Maunganui. Die Riviera von NZ. Schöne Strände, Palmen und zahlreiche Restaurants und Cafés direkt an der Uferpromenade. Fühlt sich an, als wäre man im Mittelmeerraum.

Dort waren wir aber auch nur einen Tag und sind weiter Richtung Coromandels, einfach die Küste entlang. Dort haben wir uns dann für 3 Tage getrennt, weil Mitja und ich nach Auckland wollten um Patrick und Mandy nochmal zu sehen. Die sind nämlich am 14.03. auch wieder zurück nach Deutschland und weil wir mit den Beiden ja die meiste Zeit hier verbracht haben, wollten wir die unbedingt nochmal treffen.

Also gings ab nach Auckland. Ich sag nur ojeojeoje. Völlige Überforderung. Plötzlich wurden die Straßen 4-spurig, was für neuseeländische Verhältnisse nicht normal ist. Aber wir haben den ausgemachten Ort, an dem wir uns getroffen haben gleich gefunden. Das war aber auch das einzige Mal, dass wir uns in Auckland nicht Verfahren haben.

Das war echt cool die 2 nochmal zu treffen. Sind dann auch beide Tage bei denen geblieben, haben die 2 in unseren Gulliver reingepackt,  sind shoppen gegangen, haben gefaulenzt und es uns richtig gut gehen lassen. Am 14. März sind wir dann mit den Beiden zum Flughafen und haben von 18 Uhr bis 23 Uhr mit denen am Flughafen gewartet. Das war echt noch lustig und als es dann Abschied nehmen hieß,  liefen auch ein bisschen die Tränen und irgendwie hatten wir 2 dann auch ein wenig Heimweh. Aber wir konnten Gulli ja nicht allein auf dem Parkplatz stehen lassen. Also gings am nächsten Tag mit Jasi und Philipp (die wieder zu uns gestoßen waren) in den Auckland Zoo. Dort gabs Giraffen, Zebras, Tiger, Erdmännchen, Kiwis und noch soooooo viel mehr. Ein echt schöner Zoo. Wir haben sogar bei einer sugery (Operation) von einem Camäeleonähnlichen Tier zugeschaut. Eigentlich hat man nur ein Pflaster gewechselt, war aber trotzdem spannend. Nur Buddy (Name des Tiers) dem hat es glaub nicht so gefallen.

Einen Tag später haben wir uns dann in ein Hostel einquartiert, weil es der letzte Abend war bevor Jasi und Philipp wieder nach Hause mussten und wir wollten Rindsrouladen mit Blaukraut und Spätzle machen. Was wir auch gemacht haben und was unserer Meinung nach uns echt gut gelungen ist. Mmmmmmhhhhhh lecker. Nach einer viel zu kurzen und schnellen Nacht, mussten wir morgens um 8 Uhr die 2 zum Flughafen fahren. Wir kamen uns schon vor wie das Airporttaxi, weil wir ja 3 Tage davor erst Patrick und Mandy zum Flughafen gebracht haben. Und auch dieses Mal flossen wieder die Tränen. Ganz besonders, als der Flieger abhob. Abschiede sind eindeutig nicht unser Ding. Schon gar nicht, wenn wir uns von unseren Freunden verabschieden müssen. Schnief.

Aber für uns hieß es jetzt: Wir brauchen Arbeit. Patrick und Mandy hatten uns die Adresse von einem Kiwipackhouse gegeben in dem sie selber schon gepackt haben und dort sind wir gleich hin. Raus aus Auckland, ab zum Packhouse nach Tauranga. Dort sind wir dann gleich zur Rezeption und haben nach Arbeit gefragt und eigentlich hatten die schon genug Leute, aber weil wir denen glaub sympatisch waren und wir gesagt haben dass wir wirklich gerne dort arbeiten würden, haben sie uns dann doch genommen. Dort arbeiten auch voll nette Leute. Voll viele aus Südamerika (Chile, Brazilien und Argentinien). Wir fangen schon an spanisch zu lernen. Und 2 ganz nette Kiwis. Wir sagen immer das sind unsere Packhouseeltern. Berverly (Bev) und Brian. Die könnten vom Alter her auch unsere Eltern sein. Die 2 wohnen auch auf demselben Campground wie wir und haben uns über Ostern sogar mit zu sich nach Hause genommen. Das war voll cool. Wir habe auch Kässspätzle mit denen gemacht und sie habens sogar selber versucht, aber das seht ihr ja dann auf den Fotos.

Ja ansonsten geht’s uns gut, nur dass es jetzt dann langsam Winter wird und es abends ab 18 Uhr echt schon schweinekalt ist. Aber es gibt Schlimmeres. Wir werden jetzt noch bis Anfang Juni dort im Packhouse arbeiten, dann noch ein wenig herumreisen und dann sind wir ja fast schon wieder zu Hause. Nur noch 5  Monate. Man die Zeit geht echt schnell vorbei.

Ach ja…..übrigens……wenn ihr in Zukunft Kiwis einkauft……von der Marke Zespri New Zealand……dann denkt daran ….vielleicht haben Mitja und Verena die mit sehr viel Liebe verpackt……weil wir verpacken nämlich die Kiwis von Zespri.

So das wars jetzt wieder mal. Ich hoffe ihr seid nicht zu erschöpft vom vielen lesen und könnt uns nach dem Bilder ankucken noch einen kleinen Kommentar in unser Gästebuch schreiben.(Wink mit dem Zaunpfahl)

Wir freuen uns nämlich immer riesig, wenn wir mal wieder was von euch hören.

Also mates……see ya.

Greez Vreni & Mitja

@Alle Freunde: Schön das es euch gibt. Haben neulich grad wieder die Videos von den Abschiedspartys angeschaut und das waren echt 2 coole Partys mit echten Freunden. Das macht einen manchmal echt sentimental.

@Jasi: War eine echt schöne Zeit mit euch hier. Vermiss di.

@Judith: Vermiss di und würde gerne mal wieder mit dir jammen.

@Mala: Immer nur an Neuseeland denken. Bald musst dir das Kasperletheater nicht mehr anschauen. Und wir freuen uns so auf dich.

@Florian (Bruder): ich schick dir ganz viele Sonnenstrahlen und ein fettes smiley

@Patrick & Mandy: Ihr fehlt hier irgendwie.

 

 

8 Kommentare 20.5.10 06:38, kommentieren

Hallo,

wir wisse das ihr alle auf Neuigkeiten warten, aber leider ist unser WLAN kaputt. Wir melden uns sobald es wieder funktioniert. 

Vielen Dank für Ihr Verständniss :-)

Grüße Verena und Mitja

2 Kommentare 2.5.10 09:24, kommentieren

Letzte Nachricht von der Südinsel

Ojeojeoje das wird mal wieder ein langer Bericht. Wann haben wir denn das letzte mal was von uns hören lassen???? Das ist ja schon ewig her oder??? Ja…. ist mal wieder ganz schön viel passiert. Unser Gulliver ist fleißig am fahren und zickt nicht mehr rum. Zumindest bis jetzt nicht, aber wir sind optimistisch. Weil so langsam ist es hier in NZ echt ganz schön heiß, also warm geworden. Es scheint echt fast jeden Tag die Sonne. Voll toll. Bekommen schon bisschen blonde Haare und braune Haut. Ja wir sehen net so käsig wie ihr im kalten, aber langsam wärmer werdenden Deutschland aus. Wir haben jetzt rausgefunden, dass unser Lieblingsplatz auf der Südinsel eindeutig Kaikoura ist. Eigentlich ist das nur ein kleines Städchen, aber liegt total schön und man kann morgens die Dolphins vorbeischwimmen sehen. Dort haben wir auch Owen getroffen. Ein ziemlich lustiger Backpacker aus England, mit einem voll coolen Backpackervan. Der ist nochmal größer als unserer und hat noch ein ausklappbares Dach. Mit Owen waren wir ganze 4 Tage in Kaikoura und 2 Tage davon waren wir beim Angeln. Hier in NZ brauch man nämlich auch keinen Angelschein. Nur wenn man in den Seen oder Flüssen angeln will. Aber sonst darf man seine Angel überall ins Meer hängen. Nur bei der Menge, Art und Größe der gefangenen Fische muss man Acht geben, weil bestimmte Fische dürfen nur in einer bestimmten Größe und Menge mitgenommen und gegessen werden, um das Nachkommen zu sichern. Wenn man das nicht beachtet, kann es sein, dass der Fischofficer kommt, alles kontrolliert und wenn er zu kleine Fische findet, muss man Strafe zahlen. Wie auch immer. Auf jeden Fall haben wir unsere Angelruten reingehalten und haben an den beiden Tagen jeweils 3 Fische rausgezogen. Wir hatten Kawhai Fische. Von denen darf man so viele Fischen wie man will, weil es so viele von denen gibt. Am Abend gabs dann ein richtiges Festmahl. Süßkartoffeln mit Zucchinigemüse und dazu den lecker Fisch vom Grill (wir haben uns so einen kleinen Einweggrill gekauft). Mmmmmmmmmhhhhh schmackofatz. Owen ist dann weiter nach Christchurch und wir sind dann auch weiter Richtung Picton und seid dem 14. Februar reisen wir nicht mehr allein. Endlich sind unsere Freunde Jasmin und Philip da. Jippppppeeeeeeeeeeeeeeee. Und wir haben mit denen noch mal die komplette Südinsel umfahren. Was wir alles gemacht und gesehen haben………..das war vielleicht toll……das wollt ihr jetzt auch nach so langer zeit sicher alles ganz genau wissen, was????? Also. Los gings in Picton (in den Marlbourough Sounds gelegen) am Hafen, wo wir morgens um 11 Uhr ganz aufgeregt auf Jasi und Philip gewartet haben. Und plötzlich waren sie da in ihrem orangefarbenen Spaceship (Mietauto bzw. Van in dem sie auch Schlafen können). Ich (Verena) konnt es gar net glauben. Das war so toll mal wieder meine Jasi in die Arme zu nehmen. Als die Begrüßungsphase dann vorbei war, gings auch gleich los weil wir hatten nur zweieinhalb Wochen für die Südinsel Zeit und am 17. März fliegen die Beiden wieder zurück. Also gings auf nach Nelson, weil die beiden wollten erst mal duschen (das ist im Backpackerleben echt was besonderes DUSCHENJ). Freshed up gings weiter in den Abel Tasman National Park, das liegt nördlich von Nelson und ist ein wunderschönes Fleckchen zum Kayaken. Was wir dort auch gemacht haben. Aber am Vorabend haben wir erst noch die Ankunft der Beiden gefeiert. Mit was……..natürlich mit Cuba Libre……und echtem Havanna. Aber so lang war die Nacht dann auch nicht. Morgens mussten wir um 7 schon raus um uns die Kayaks auszuleihen. Als wir dann von einem voll coolen Maori eingelernt wurden, wie wir uns auf dem Wasser zu verhalten haben (also falls wir untergehen oder wenn heftiger Wellengang ist), war uns allen schon ein bisschen mulmig, aber der Maori hat gemeint, das das alles halb so wild sei. Er muss das uns nur alles erzählen, dass wir im Notfall halt wissen was Sache ist. So wie im Flugzeug. Und los gings. Ich saß vorne und Mitja hinten. Anfangs hatten wir ein bisschen Paddelschwierigkeiten und konnten uns nicht immer einigen in welche Richtung, aber dann liefs voll gut. Wir sind an schlafenden Robben vorbeigepaddelt, kleinen Steinhöhlen in den Felswänden und an zahlreichen goldfarbenen Stränden, wofür der Abel Tasman bekannt ist. Kurz bevor wir wieder zurück gepaddelt sind, haben wir alle noch ein Bad im Meer genommen (mit unserer Schwimmweste, weil unser Maori hat gesagt: ”Never pull off the lifejacket!”. Der Rückweg war dann echt noch anstrengend, weil der Wellengang stärker war, als am Morgen. Was so viel heißt wie, wir waren ziemlich fertigJ. Aber nichts desto trotz, gings nach dem Abel Tasman weiter zur Westcoast. Dort waren wir nur kurz in Westport und haben uns die Robbenkolonie angeschaut und sind dann weiter Richtung Greymouth, wo wir uns auf dem Weg noch die Pancake Rocks angeschaut haben. Die heißen so, weil die aussehen wie übereinandergeschichtete Pfannkuchen. Sieht echt lustig aus. Danach haben wir uns dann auf den langen Weg zu den Gletschern gemacht (Franz Josef Gletscher und Fox Gletscher). Nur leider wollte das Wetter nicht mitmachen und es hat geschüttet wie aus Eimern. Unser Gulli war nach 5 Sekunden Türe auf schon halb überflutet. Leider konnte man nicht einmal zu den Gletschern hin laufen (was Mitja und ich schon gemacht haben), weil Jasi und Philip hätten sich das gerne angeschaut. Aber wenn es regnet, ist das zu gefährlich. Deswegen sind wir dann auch gleich weiter Richtung Queenstown. Das war echt noch ne lange Strecke. Aber wenigstens sahen wir dort endlich die Sonne wieder. Und die blieb uns auch bis jetzt noch erhalten. Queenstown war richtig lustig. Wir haben uns erst mal auf einem Holiday Park einquartiert, haben dort eine lecker Lasagne gemacht und abends gings dann in die Bars. Dort haben wir auch Owen wieder getroffen. Das war echt ein lustiger Abend. Der nächste Morgen war dafür umso zäher. Nach einem original English Breakfast machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Aussichtsplatform von Queenstown. Das war so ungefähr 1700 Höhenmeter. War auf jeden Fall ganz schön anstrengend. Aber oben wurden wir dann mit zweimal Sommerrodelbahn fahren belohnt und natürlich mit dem traumhaften Ausblick. Nach dem Abstieg waren wir dann auch echt platt. Dann haben wir uns für 2 Tage getrennt, weil Jasi und Philip wollten noch den Milford Sound machen, aber das hatten wir ja auch schon gemacht und wollten nicht extra noch mal die ganze Strecke fahren. Deshalb hieß es für uns einmal quer rüber nach Dunedin. Dort konnte Mitja dann endlich auch wieder Surfen. Die Beiden stießen dann auch wieder zu uns und wir besuchten die Schokoladenfabrik Cadbury……mmmhhhhh Schokolade. Abends hatten wir dann noch eine Tour auf dem Plan. Die Speight’s Brewery Tour. Speight’s ist das beliebteste und bekannteste Bier von NZ. Schmeckt aber trotzdem wie Wasser. Wir bleiben lieber bei unserem Meckatzer. Danach haben wir dann auch in dem Speight’s Restaurant gegessen. War ganz lecker, aber an so ein richtiges Schwäbisches Gericht kommts halt nicht ran. Dahoim schmeckts halt immer no am beschta. So muss das ja auch sein. Am nächsten Tag sind wir dann zur Albatross Kolonie gefahren. Für die die noch nie einen Albatross gesehen haben, das sind riesige Vögel. Zirka fast einen Meter lang und im Stehen zirka 50 cm hoch. Eigentlich sehen die aus wie eine riesige Möwe echt gigantisch. Die haben eine Flügelspannweite von etwa 4 m. Krass oder????? Und abends, als die Dämmerung langsam einsetzte, gingen wir an eine kleine Bucht, wo die Blue Pinguins leben (das sind die kleinsten Pinguine die es gibt) und warteten, bis es 21 Uhr war. Weil dann kommen die immer an Land zu ihren Chicks (Jungen), die an einem Hügel, der an der Bucht war, in ihren Brutkästen auf ihre Mamas und Papas warten. Und dann gings auch los. Um kurz nach 21 Uhr war ein sich bewegender ca. 5 Quadratmeter großer Fleck auf der Wasseroberfläche zu sehen. Das Waren die Pinguine. Dann hat uns ein Ranger (der aufpasst dass niemand mit Blitz fotografiert und dass sich alle ruhig verhalten) gesagt wir sollen uns ruhig irgendwo auf den Boden sitzen und etwa eine halbe Stunde warten, weil dann watscheln die Pinguine an einem Vorbei um an die Brutkästen zu kommen, die hinter uns lagen. Das war so cool, als wir dann da saßen und warteten, fingen im Hintergrund die ganzen Jungen an, nach ihrer Mama zu schreien und das war ein richtig lautes Schreien. Man hat nur noch Pinguingequietsche gehört. Plötzlich raschelte es dann ein paar Meter vor uns und ein kleiner Pinguin watschelte ca. 2m an uns vorbei. Die sind echt winzig. Nur 25cm groß. Aber so süß. Und als wir dann wieder zu unseren Vans zurückgelaufen sind, haben wir noch ganz viele Pinguine in der Wiese sitzen sehen. Das war echt ein Erlebnis das man nicht jeden Tag macht. Nach diesem Abenteuer, verließen wir am nächsten Morgen Dunedin und fuhren nach Oamaru. Auf dem Weg dorthin machten wir allerdings noch Halt an der All Day Bay. Dort haben wir uns alle im surfen versucht. Versucht ist auch das richtige Wort. Weil die Wellen waren ganz schön groß und haben manchmal auch echt ganz schön Power. Aber das Wasser hatte prima Temperatur und wir entspannten einen Tag lang am und im Meer. In Oamaru sind wir noch in die Whitestone Cheesery gegangen und haben eine leckere Käseplatte gegessen………mmmmmmhhhhh Käse (Verena: “Ich liiiiiieeeeebe Käse!” und abends haben wir die Yellow Eyed Pinguins angeschaut. Die sind größer als die Blue Pinguins und die sind auch Tagsüber mal draußen. Aber knuffig waren sie genauso wie die Blue Pinguins. Da wir dann echt genug Pinguine gesehen hatten fuhren wir weiter nach Christchurch, wo wir am 26. Feb. den Canterbury Crusaders beim Rugby zugeschaut haben. Natürlich mit Ricchi McCaw (Kapitän von den All Blacks). Ein echt super Typ. Aber die allg. Stadion Atmosphäre ist in den deutschen Stadien wesentlich besser. Wir wissen halt wie man Party machtJ. Nach Christchurch gings weiter nördlich nach Kaikoura. Dort sind wir jetzt gerade. Vor 2 Tagen waren wir beim Angeln, was in Kaikoura echt super geht und haben 3 Fische bei übelstem Wellengang gefangen. Da gabs abends dann ein richtiges Festmahl und wir saßen noch lange am Lagerfeuer direkt am Strand. Bis ca. 3 Uhr nachts, dann sind wir alle ins Bett. Doch unsere Nacht war alles andere als lang. Plötzlich ertönte morgens um 6 Uhr eine Polizeisirene und ein Officer klopfte fest an unser Fenster. Er sagte, dass es ein Erdbeben in Chile gegeben hat und eine Tsunamiwarnung rausging. Also packten wir unsere 7 Sachen zusammen und fuhren ins Land rein auf einen Hügel. Aber bis heute ist nichts hier angekommen. Man hört immer wieder, dass eine Welle von 20 cm angekommen sei. Also Hoffen wir, dass wir noch mal Glück gehabt haben. Aber das war schon echt krass. Morgens um 6 und dann Tsunami und man schläft etwa nur 20m vom Wasser entfernt. Naja, wie gesagt noch mal Glück gehabt. Einen Tag später durften wir dann auch zum Glück unseren Whale Watch machen. Weil am Tag der Tsunamiwarnung waren alle Luft und Wasseraktivitäten gestrichen. Weil Jasi hätte da auch ihren Termin für den Skydive gehabt, aber der wurde dann auf den nächsten Tag nach dem Whale Watch verschoben. Aber dazu später. Whale Watch war echt super. Wir sind mit einem Speedboot bzw. eher Katamaran raus auf die Hohe See gefahren, was in Kaikoura nicht weit ist denn ca. 1 km vom Ufer entfernt, fällt der Boden unterm Meer schlagartig ab. Und zwar richtig tief. Sieht aus wie ein Unterwasserkanyon. Deswegen befinden sich hier auch viele große Meeressäuger. Wir haben auf unserer Bootstour 3 Spermwhales bzw. Pottwale gesehen. Die sind meistens etwa 2h 45min beim Tiefseetauchen und kommen dann für 15 min an die Oberfläche zum Verdauen und Luftholen. Wir waren alle fleißig am knipsen, weil einen Wal sieht man ja nicht gerade alle Tage. Und die Crew hat gesagt, bevor sie wieder zum Tiefseetauchen gehen, atmen sie noch einmal stark aus und dann sieht man die Hinterflosse. Das ist das Bild, worauf alle immer warten. Wir haben auch eins. Wir haben auch noch einen kleinen Humpback Whale (Buckelwal) gesehen aber der war nur kurz da und dann gings schon wieder zurück ans Ufer. Aber viel Zeit war nicht. Jasi musste zum Skydive Flughafen ein bisschen außerhalb von Kaikoura. Und los gings. Jasi war voll relaxt und nach einer kurzen Einweisung gings für sie dann auch schon ins Flugzeug und ab nach oben. Ich (Verena) habe mir dann die ganze Zeit gedacht ………”mmmmmmmmhhhhhhh eigentlich wolltest ja auch skydiven …….irgendwann mal und irgendwie sind die hier alle voll vertrauenswürdig und so”…….. ich bin hin und her geschwankt…..”soll ich oder soll ich nicht”…………Während Jasi dann noch in der Luft war hab ich dann den Entschluss getroffen. Ich spring. Ojeojeoje dacht ich mir nur, als ich die Klamotten anzog und die Einweisungen bekam. Aber so viel Zeit zum Nachdenken war nicht. Ruck zuck saß ich im Flieger und alles am Boden war auf einmal so klein. Ich hatte echt schiss und vor allem hab ich noch voll die Höhenangst. Als wir dann auf 9000ft. waren sagte der Pilot Josef dann:” All right…..ready for jumping.” Naja ready war ich nicht wirklich aber ein Zurück gabs nicht. Als dann plötzlich die Tür neben mir aufging, wurde mir ganz anders und als ich dann noch meine Füße aus dem Flieger machen musste. Das war mit Abstand das Schlimmste. Dann gings los. Mein Tandem Guy (Hank aus Holland), der total cool war, stieß uns beide aus dem Flieger raus und wir waren nach einer kurzen Umdrehung in der Luft im Freiflug. Total geil. Als ich nach dem Absprung vom Flieger meine Augen aufgemacht habe, war das ein Feeling das ich noch nie hatte. Man fühlt sich als würde man fliegen und nach ein paar Sekunden geht dann plötzlich der sichere Fallschirm auf. Den ich dann auch noch selber lenken durfte. Wieder am Boden, dachte ich mir nur. Wie geil war das und zum Glück hab ich das gemacht. Gerne wieder. Davon gibt’s übrigens auch ein Video und ganz viele Fotos. Zeig ich euch alles wenn ich wieder in Deutschland bin. Ich hab jetzt noch Adrenalinschübe von dem Sprung. Vor allem bin ich froh, dass ich den Sprung in Kaikoura gemacht habe. Weil die Crew echt super war. Ich hätt auch noch höher springen können, aber mir gings nicht um die Höhe, sondern eher um die Überwindung aus einem Flugzeug zu springen. Mitja will auch noch springen. Aber erst auf der Nordinsel und dann 15000ft. Ja so schauts bei uns derzeit aus. Morgen werden wir Richtung Picton fahren, weil am 4. März heißt es…..BYEBYE Südinsel und Hello Nordinsel. War ne coole zeit auf der Südinsel. Hoffentlich wird’s oben auch so. So jetzt seid ihr sicher erschöpft vom vielen lesen oder?????? Jetzt dürft ihr euch dafür beim Bilder anschauen entspannen. Drücken euch alle.

Mitja & Verena

P.S.: Was wir ganz vergessen haben. Gulli ist jetzt ein richtiges Flower Power Mobil. Jetzt hat er noch gelbe und Rote Blumen bekommen. Aber das seht ihr ja jetzt auf den Bildern. Viel Spaß beim ankucken.

@ TSV-Neukirch: Wo sind die Bilder vom Fuss- Ball???????? Hä hä hä!!!!!!!!

@ Sepp: Hey Großer sorry dass ich mich so lange net gemeldet habe. Ruf dich mal an wenn wir auf der Nordinsel gelandet sind.

@ Florian (Bruder): Ich habs mich getraut. Wie du gesagt hast einfach in Flieger rein und rausspringen. Egal ob Höhenangst oder net.

@ Judy: Sollen wir mal wieder skypen?????? Lass einfach den PC abends mal an oder ich schreib dir kurz ne SMS.

@ Zamarcos/Bichl: Na, wie läufts so in Klein Italien (Reute).

@ Jasi: Freu mi, dass endlich da bist. Und Skydiven mit dir war so geil. @ Marschi: Wie wars Trainingslager?????

@ Mala: Wir werden dich am 8. Sept. mit Gulli, Gitarre und natürlich uns 2 herzlich empfangen und einen Tag später meinen (Verena) Burzeldaag feiern. Da freuen wir uns schon. Drücken dir die Daumen für die Prüfungen: Drück Drück.

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